Category : Social Media

KI im Schadenmanagement: meine Erkenntnisse vom Messekongress Leipzig

KI ist in der Versicherungswirtschaft längst kein Zukunftsthema mehr.
Auf dem Messekongress in Leipzig ist für mich sehr deutlich geworden, dass Künstliche Intelligenz inzwischen tief in Regulierungsprozesse, Bearbeitungsabläufe, Betrugserkennung und unternehmerische Optimierung eingreift. Für mich als Sachverständiger war das nicht nur fachlich spannend, sondern auch menschlich und gesellschaftlich nachdenkenswert.

Was ich in Leipzig wahrgenommen habe

Wenn ich den Messekongress für mich Revue passieren lasse, bleibt vor allem ein Eindruck: KI ist angekommen. Und zwar nicht nur als nette Ergänzung, sondern als echter Treiber von Geschwindigkeit, Struktur und Effizienz.

Die Versicherer haben sehr klar gezeigt, wie stark KI heute schon eingesetzt wird, um Bearbeitungsprozesse zu vereinfachen, Entscheidungen vorzustrukturieren, Abläufe zu beschleunigen und typische Pain Points im Unternehmen gezielter zu bearbeiten. Auch im Bereich der Betrugserkennung wurde deutlich, welches Potenzial bereits vorhanden ist – und ich bin überzeugt, dass hier noch längst nicht das Ende der Entwicklung erreicht ist.

Für mich war deshalb weniger die Frage, ob KI kommt. Die entscheidende Frage ist inzwischen: Wie bewusst, wie verantwortungsvoll und wie menschlich gehen wir mit ihr um?

Warum ich persönlich gerne mit KI arbeite

Ich bin ganz klar jemand, der gerne mit KI arbeitet. Nicht, weil ich Technik um ihrer selbst willen spannend finde, sondern weil ich täglich erlebe, was sie im Arbeitsalltag tatsächlich leisten kann.

In meinem Tagesgeschäft hilft mir KI dabei, Arbeitsprozesse sauberer zu strukturieren, Abläufe zu beschleunigen und Ergebnisse klarer aufzubereiten. Sie ist für mich Sparringspartner, Prüfinstanz, Ideengeber und Strukturhilfe zugleich. Im Sachverständigen- und Regulierungswesen nutze ich sie beispielsweise, um Gedanken zu ordnen, Texte zu schärfen, Arbeitsstände weiterzuentwickeln oder Qualitätsprüfungen vorzubereiten. Auch bei Social Media, Videoideen, Textoptimierungen und kreativen Prozessen ist sie inzwischen fester Bestandteil meines Unternehmensalltags.

Und trotzdem ist das für mich mehr als reine Effizienz.

Manchmal erinnert mich die Arbeit mit KI an etwas aus meiner Jugend: an das Zeichnen und Malen. An ein leeres Blatt Papier, auf dem zunächst nur eine Idee vorhanden ist. Dann kommt ein Strich hinzu, dann der nächste, und irgendwann entsteht daraus ein größeres Bild. Genau so empfinde ich die Zusammenarbeit mit KI. Aus ersten Gedanken werden Strukturen. Aus Strukturen entstehen Inhalte. Aus Inhalten entwickeln sich Prozesse, Leistungen und neue Möglichkeiten.

Wo meine Begeisterung in Nachdenklichkeit übergeht

So groß meine Begeisterung für KI ist, so klar sehe ich auch die Kehrseite.

Was mich in Leipzig besonders beschäftigt hat, war die starke Ausrichtung auf Zeitersparnis, Effizienz und Effektivität. Das ist wirtschaftlich nachvollziehbar. Aber es wirft auch eine andere Frage auf: Wie stark erhöht sich dadurch unsere Lebensgeschwindigkeit?

Früher gab es natürliche Grenzen. Nach Feierabend war vieles einfach nicht mehr erreichbar. Am Wochenende standen Unternehmen stiller. Menschen mussten warten. Prozesse hatten Reibung. Genau diese Reibung war manchmal auch ein Schutzraum.

Heute wird immer sichtbarer, dass Unternehmen durch digitale Systeme und KI praktisch rund um die Uhr anschlussfähig werden. Das bringt Vorteile mit sich – keine Frage. Es erzeugt aber auch einen neuen Leistungsdruck. Denn wenn Prozesse schneller werden, steigen automatisch auch die Erwartungen an alle Beteiligten.

Für mich als Sachverständiger ist deshalb klar: Wenn Versicherer ihre Bearbeitungs- und Regulierungsprozesse spürbar beschleunigen, dann wird sich diese Entwicklung unweigerlich auf das gesamte Umfeld übertragen. Also auch auf Sachverständige, Regulierer, Dienstleister und alle, die in diesen Prozessen mitwirken.

Die Arbeitserleichterung ist real. Aber die frei werdende Zeit verschwindet nicht einfach. In der Praxis wird sie oft sofort wieder mit neuen Aufgaben, neuen Ideen, neuen Projekten und neuer Produktivität gefüllt.

Mehr Freiraum – oder nur anders verdichtete Arbeit?

Genau an diesem Punkt wird KI für mich zu einem spannenden, aber auch ehrlichen Spiegel.

Ja, sie schafft Freiräume. Ich kann mich schneller sortieren. Ich kann Inhalte besser entwickeln. Ich kann Zukunftsprojekte, neue Ideen und strategische Themen leichter anstoßen. Das ist ein enormer Vorteil.

Aber gleichzeitig merke ich auch: Diese gewonnene Zeit führt nicht automatisch zu Ruhe. Häufig führt sie eher zu einer Verdichtung von Arbeit. Man wird produktiver, proaktiver, vielleicht auch kreativer – aber eben nicht zwangsläufig entspannter.

Und damit berührt das Thema KI für mich nicht nur Prozesse, sondern auch Lebensrealitäten.

Ich komme vom Land. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen Menschen selbstverständlicher zusammenkamen. Wenn auf dem Hof etwas passiert war, kam man zusammen. Wenn am Wochenende Zeit war, wurde gesprochen, geklönt, gemeinsam gelebt. Familie, Begegnung und soziale Nähe hatten einen anderen Stellenwert im Alltag. Heute erleben wir vielerorts das Gegenteil: ständige Erreichbarkeit, dauernde Aktivität, permanente Verdichtung.

Ich glaube, genau darin liegt eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit:
Wie schaffen wir es, technologische Beschleunigung zu nutzen, ohne dabei unsere Menschlichkeit zu verlieren?

Was KI aus meiner Sicht kann – und was nicht

Je intensiver ich mit KI arbeite, desto mehr beeindruckt mich ihre Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erfassen, Muster zu erkennen und strukturiert weiterzudenken. In vielen Punkten ist sie dem Menschen in Tempo, Skalierung und Konsequenz klar überlegen.

Und trotzdem sehe ich nach wie vor Grenzen.

Ich halte den Menschen aktuell noch dort für überlegen, wo Kreativität nicht nur aus Logik, sondern auch aus Ablenkung, Unschärfe, Erfahrung, Intuition und Widerspruch entsteht. Viele gute Gedanken entstehen nicht linear. Sie entstehen manchmal gerade dort, wo etwas unlogisch, offen oder unfertig ist.

Hinzu kommt: Der Mensch bleibt die Schnittstelle zur realen, materiellen und emotionalen Welt. Ich sehe aktuell nicht, dass KI Empathie wirklich empfindet. Sie kann sie sprachlich simulieren, aber das ist nicht dasselbe, wie sie zu erleben.

Gerade im Schadenmanagement, in der Regulierung und im Sachverständigenwesen ist das aus meiner Sicht entscheidend. Denn dort geht es nicht nur um Daten, Prozesse und Geschwindigkeit. Es geht auch um Einordnung, Verantwortung, Kommunikation und manchmal um sehr sensible Situationen auf menschlicher Ebene.

Mein Fazit nach Leipzig

Der Messekongress in Leipzig hat mir noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass wir uns in einer hochspannenden Phase befinden. KI verändert die Versicherungswirtschaft bereits heute ganz konkret – nicht irgendwann, sondern jetzt.

Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich. Ich arbeite gerne mit KI. Ich sehe ihre Stärke. Ich nutze ihre Möglichkeiten. Und ich halte sie für einen der wichtigsten Hebel, um Prozesse, Qualität und Zukunftsfähigkeit in Unternehmen zu verbessern.

Aber ich glaube auch, dass wir diese Entwicklung nicht nur technisch denken dürfen. Wir müssen sie auch menschlich, gesellschaftlich und moralisch mitreflektieren.

Für mich bleibt KI deshalb beides zugleich:
Werkzeug und Weckruf.
Sie eröffnet neue Möglichkeiten. Sie fordert uns aber auch heraus, neu über Arbeit, Geschwindigkeit, Qualität, Verantwortung und Menschlichkeit nachzudenken.

Mich würde deshalb sehr interessieren, wie andere das sehen:
Erleben Sie KI vor allem als Entlastung, als Beschleuniger – oder bereits als neuen Druckfaktor?

Wenn dein Tagesgeschäft plötzlich begleitet wird: Meine Drehtage mit filmreifTV

Manche Anfragen merkt man sofort: Die kommt nicht, weil du „irgendwas“ kannst – sondern weil du als Fachmann auffällst.
So war es auch bei mir.

Ich bin Baugutachter und Immobiliensachverständiger. Ich begleite Menschen und Unternehmen, wenn es unübersichtlich wird: wenn Fragen im Raum stehen, wenn Entscheidungen teuer werden können – und wenn jemand gebraucht wird, der ruhig bleibt, sauber prüft und Klartext spricht.

Und dann kam irgendwann die Anfrage von Hanna Adugna: Ob ich mir vorstellen könnte, im Rahmen eines TV-Projekts in meinem Tagesgeschäft begleitet zu werden – gemeinsam mit filmreifTV.

Ich gebe zu: Mein erster Gedanke war nicht „Oh wie glamourös“.
Mein erster Gedanke war: „Wie soll das funktionieren?“

Denn mein Alltag ist nicht „Kamera an, Bühne frei“.
Mein Alltag ist: ansehen, messen, bewerten, erklären – und zwar so, dass es verständlich, nachvollziehbar und fair bleibt.

Und genau da beginnt das Spannende.

Berlin. Innenstadt. Und plötzlich schauen alle.

Einer der Drehtage führte uns direkt nach Berlin – mitten in die City.
Wer Berlin kennt, weiß: Selbst wenn man dort versucht, unauffällig zu sein… gelingt das selten.

Wir haben Einspieler gedreht, mitten im Trubel.
Und auf einmal stehst du da, machst „dein Ding“ – und merkst: Die Augen sind auf dich gerichtet. Nicht nur die vom Team, sondern von Menschen, die vorbeigehen, stehenbleiben, gucken.

Für jemanden wie mich, der sonst lieber auf den Konstruktionsbereich schaut als in eine Linse, ist das… nennen wir es: eine neue Disziplin.

Ich kann fachlich sauber erklären – aber im Alltag erkläre ich dem Menschen neben mir, direkt am Objekt.
Beim Dreh ist es anders: Du sollst präsent sein, klar sein, dabei natürlich bleiben – und gleichzeitig passieren 20 Dinge parallel: Ton, Licht, Perspektive, Wiederholung, Timing.

Berlin war einer dieser Momente, wo ich dachte:
„Okay Stefan, du bist heute nicht nur Sachverständiger – du bist auch Teil einer Inszenierung. Und du musst lernen, das auszuhalten, ohne dich zu verbiegen.“

Der ungewohnte Teil: Körpersprache, Blick, Worte

Was mich am meisten überrascht hat: Nicht das Equipment. Nicht die Organisation.
Sondern die Feinheiten.

Zum Beispiel:

Im normalen Alltag schaue ich nicht in eine Kamera, wenn ich etwas erkläre.
Ich schaue auf das, worüber ich spreche. Auf den Bereich, um den es geht. Auf Details.

Beim Dreh kommt dann so etwas wie:
„Bitte nochmal – aber diesmal mit Blick zur Kamera.“

Und du merkst plötzlich, wie ungewohnt das ist.
Denn fachliche Erklärung lebt von Bezug: von dem, worauf man zeigt, was man beschreibt, wie man es einordnet.

Dann gibt es noch die Sprache.

Ich nutze im Alltag ganz selbstverständlich Sätze wie:

„Wie ich eben schon sagte…“
„Wie bereits telefonisch besprochen…“

Nur: Der Zuschauer war bei diesem „eben“ nicht dabei.
Und das Telefonat hat er auch nicht geführt.

Also wird dir klar: Beim Dreh musst du so sprechen, als wäre alles neu – selbst wenn du es gerade zum dritten Mal erklärst. Und du musst dabei trotzdem echt bleiben.

Und dann kommt die nächste Herausforderung:
Du verlierst schnell den Überblick.

Was wollte ich wann wo wie sagen?
Habe ich das schon erklärt?
Warum möchte der Chefautor die Aussage nochmal – nur in einem anderen Setting?

Ganz ehrlich: In solchen Momenten fragt man sich irgendwann innerlich:
„Habe ich das nicht schon dreimal gesagt – und zwar exakt so?“

Wiederholen, neu denken – und trotzdem du selbst bleiben

Hier muss ich dem Team wirklich Respekt zollen.

Denn was ich immer wieder gemerkt habe: Der Chefautor Dany wusste ganz genau, was er tat.
Was er brauchte. Was er wollte. Und warum.

Ich glaube, manchmal auch zum Leid der Kamera- und Tonleute – denn Wiederholungen sind für alle anstrengend.
Aber genau da merkst du: Das ist kein „mal eben mitlaufen“. Das ist präzise Arbeit.

Und du als „Hauptdarsteller“ (ja, so fühlt es sich in dem Moment an) musst lernen, zwei Dinge gleichzeitig zu schaffen:

  1. konstant fachlich sauber bleiben,

  2. und dabei kameratauglich sprechen, stehen, reagieren.

Das klingt leichter, als es ist.

Körperlich fordernd – und am Ende komplett platt

Was viele unterschätzen: Solche Drehtage ziehen sich.
Nicht „eine Stunde, ein paar Shots, fertig“. Sondern oft über den gesamten Tag.

Du bist die ganze Zeit „an“.
Du achtest auf Sprache, Haltung, Präsenz. Du wartest, du wiederholst, du konzentrierst dich.
Und am Ende merkst du: Das war nicht nur mental – das war körperlich.

Ich war nach dem Drehtag wirklich platt.
Komplett.

Aber gleichzeitig war da dieses Gefühl:
„Das war außergewöhnlich. Das erlebt man nicht jeden Tag.“

Skurrile Momente – und die Frage: Wie reagierst du richtig?

Und dann gibt es diese Situationen, die du nicht planst.

Ein Moment ist mir besonders hängen geblieben:
Eine Kundin aus Hamm brach in Tränen aus, weil ihr die Situation emotional sehr nah ging.

Und plötzlich stehst du da – als Mensch und als Sachverständiger – und stellst dir Fragen, die du im Alltag in dieser Form nicht hast:

  • Tröstest du?

  • Hältst du Abstand?

  • Darf man jemanden in den Arm nehmen, wenn gerade gedreht wird?

  • Was ist professionell – und was ist menschlich notwendig?

Mein Instinkt war klar: Menschlich reagieren.
Aber in der Situation merkst du: Da läuft gerade mehr als nur ein Gespräch. Da läuft ein Dreh. Da gibt es Absprachen, Rollen, Verantwortlichkeiten.

Das sind die Momente, in denen man realisiert:
Ein TV-Projekt ist nicht nur „Kamera läuft“.
Es ist eine eigene Welt – mit eigenen Regeln, die du erst beim Mitmachen wirklich verstehst.

Die größte Spannung: Was wird am Ende daraus?

Nach so vielen Szenen, Wiederholungen, Perspektiven und Momenten kommt bei mir vor allem eins:
Spannung.

Was wird daraus gemacht?
Was wird gezeigt?
Wie wird es dargestellt?

Denn du bist zwar dabei – aber du siehst nicht das Gesamtbild.
Du siehst nur einzelne Teile. Und das Endprodukt entsteht später.

Was ich aber jetzt schon sagen kann:
Diese Begleitung hat mir nochmal deutlich gemacht, wie viel in meinem Alltag eigentlich passiert – und wie viel davon man erst erkennt, wenn man gezwungen ist, es anders zu erklären.

Und auch wenn wir inhaltlich aktuell noch nichts vorwegnehmen dürfen:
Ich freue mich auf den Moment, an dem wir mehr dazu sagen können – mit dem offiziellen Okay.

Danke an filmreifTV – und ein Hinweis für Betroffene

Ein großes Dankeschön geht an filmreifTV und auch Oliver Gäbel sowie unserem Dany – für die professionelle Begleitung, die Geduld und den Blick fürs Detail.
Und ja: Auch dafür, mich immer wieder in Situationen zu bringen, die sich erst „befremdlich“ anfühlen – und dann genau deshalb wachsen lassen.

Wenn du aktuell von Bauschäden, Baumängeln oder unklaren Situationen am Gebäude betroffen bist und eine fachlich saubere Einschätzung brauchst:
Du kannst dich gerne bei mir melden.

Und wenn du unabhängig davon ein Anliegen hast, bei dem du glaubst, dass es in dieses TV-Projekt passen könnte:
Auch dann kannst du dich – je nach Thema und Rahmen – gern bei mir oder direkt bei filmreifTV melden.
(Alles Weitere nur im zulässigen Rahmen und nach Abstimmung.)

Mehr Einblicke folgt, sobald wir es dürfen.

Fachlicher Austausch mit Zukunft: Zusammenarbeit mit dem Kunststoff Institut Lüdenscheid

Der heutige Termin bei der KIMW Prüf- und Analyse GmbH / Kunststoff Institut Lüdenscheid markiert einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung meiner fachlichen Arbeit.

Ausgangspunkt des Austauschs war mein bereits 2024 veröffentlichter Fachartikel beim Fraunhofer IRB Verlag zum Thema hagelbedingte und nicht hagelbedingte Schäden an Kunststoffstegkammerplatten. Die zugehörige fachliche Verteidigung ist ausgearbeitet und wird dem Verlag in Kürze angeboten.

Darüber hinaus wurden gemeinsame Perspektiven für:

  • materialtechnische Schadensanalysen und Laboruntersuchungen,

  • Sensorik- und Monitoringlösungen im Rahmen der digitalen Gebäudeakte,

  • sowie interdisziplinäre Forschungs- und Praxisprojekte mit Versicherungsbezug
    konkret diskutiert.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah nutzbar zu machen und gleichzeitig neue Bewertungs- und Dokumentationsstandards zu entwickeln.

Abgerundet wurde der Termin durch eine ausführliche Führung durch das Institut, die eindrucksvoll zeigte, wie moderne Prüftechnik, Forschung und angewandte Materialkunde ineinandergreifen.

Auch eine zukünftige Zusammenarbeit im Seminar- und Weiterbildungsbereich wurde perspektivisch vereinbart.

Diese Kooperation steht für fachliche Tiefe, gegenseitige Wertschätzung und einen klaren Blick nach vorn.

TV trifft Sachverstand: ILS-Bau-Consulting bald im Fernsehen

Am heutigen Produktionstag standen spannende Entwicklungen rund um zukünftige TV-Projekte auf dem Plan. In einer Web-Konferenz mit filmreif TV wurden erste Konzepte und Inhaltsideen besprochen – mit dem Ziel, das Fachwissen aus dem Sachverständigenwesen sichtbar und verständlich für ein breites Publikum zu machen.

Gleichzeitig fanden die ersten Aufnahmen mit einer anderen Filmproduktion arriba media für ein anderes Projekt statt. Wir freuen uns, in den kommenden Wochen erste Einblicke und Ausstrahlungstermine bekanntzugeben.

🎬 Themen wie:

  • Bauschäden,

  • Gefahrenstoffe im Bestand

  • Bau-Schiksale

  • und praxisnahe Schadenbeispiele

werden zukünftig medial mit aufbereitet – fundiert, professionell und aus erster Hand.

Bleiben Sie dran – unsere Expertise wird sichtbar!

Fachlich. Praxisnah. IHK-konform: Unsere Seminare jetzt im WIS der SIHK zu Hagen gelistet

Gute Nachrichten für alle, die beruflich in der Versicherungs- und Immobilienbranche tätig sind: Unsere Fachseminare sind ab sofort im Weiterbildungs-Informations-System (WIS) der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) gelistet. Damit erfüllen sie nicht nur höchste fachliche und didaktische Standards, sondern auch alle relevanten Anforderungen der IDD-Richtlinie.

Was bedeutet das konkret für Sie?

Unsere Seminare sind:

✅ IDD-konform nach § 34d Abs. 9 GewO (Versicherungsvermittler)
✅ Geeignet zur Weiterbildung nach § 34c Abs. 2a GewO (Immobiliendienstleister)
✅ Anrechenbar bei „gut beraten“ zur Erlangung von Weiterbildungspunkten
✅ Praktisch orientiert – aus realen Schadenfällen entwickelt

Aus der Praxis für die Praxis – aktuelle Seminarthemen

Unsere Seminare sind nicht nur „auf dem Papier“ hochwertig, sondern entstammen unserem eigenen Sachverständigen-Alltag. Die Inhalte orientieren sich gezielt an den Problemstellungen, die uns im Tagesgeschäft begegnen – und die auch Sie beschäftigen.

Bereits erfolgreich durchgeführt:

🔧 Regulierungsfit bei Leitungswasserschäden
📉 Ermittlung von Zeitwerten & optischen Minderwerten bei Gebäudeschäden

Zukünftig werden unsere Veranstaltungen in regelmäßigen Abständen angeboten und um neue Themen erweitert – u. a.:

• Abgrenzung von Montagefehlern vs. Konstruktionsmängeln
• Zeitwertermittlung: depressiv, regressiv und progressiv
• Versicherungsrechtliche Stolperfallen bei Bauschäden

Immer informiert bleiben – lassen Sie sich vormerken!

Möchten Sie über zukünftige Seminartermine frühzeitig informiert werden?
Dann senden Sie uns gerne Ihre E-Mail-Adresse über unser Kontaktformular oder direkt per Mail an;                 info@ils-bau-consulting.de

🔜 In Kürze auf unserer Webseite:
Einblicke in unsere kommenden Themenschwerpunkte rund um Leitungswasserschäden, Zeitwertmethoden und versicherungsrechtliche Stolperfallen.

ILS-Bau-Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Ihr Partner für Weiterbildung, Gutachten und Fachkompetenz im Versicherungswesen.
Unsere Seminare – entwickelt aus der Praxis, für Ihren Vorsprung im Tagesgeschäft.

Name

ILS-Bau-Consulting x TGA Solutions GmbH: Innovative Leitungswasserprävention in Hotelanlagen

Wir freuen uns über eine starke Kooperation mit der TGA Solutions GmbH aus Ahlerstedt, bei der wir im Rahmen eines anspruchsvollen Hotelprojekts gemeinsam neue Maßstäbe im Bereich der Leitungswasserprävention gesetzt haben.

Das Thema: Gebäude nachhaltig vor Wasserschäden schützen, bevor es teuer wird.
Die Lösung: Technik, Know-how – und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Als besonderes Highlight haben wir in den Abendstunden sogar noch einen Podcast direkt von der Baustelle aufgenommen, in dem es nicht nur um Technik, sondern auch um echte Erlebnisse, Lessons Learned und Präventionsmaßnahmen geht.

🎧 Die Folge erscheint am 16. Mai – unser „Baustellentalk“ ist ein Muss für:

  • Versicherer mit Fokus auf Gebäudeschutz,

  • Entscheidungsträger in der Immobilienwirtschaft,

  • und alle, die an Kooperationen im Bereich Prävention interessiert sind.

👉 Jetzt vormerken und reinhören!
Bei Interesse an einer Zusammenarbeit oder einem individuellen Austausch – kontaktieren Sie uns gern!

Neues TV-Format? Filmteam interessiert sich für meinen Alltag als Baugutachter!

Es passiert nicht alle Tage, dass sich ein Filmteam für die Arbeit eines Baugutachters interessiert – aber genau das ist aktuell der Fall! Nach einem ersten Telefonat letzte Woche mit Hanna von filmreitTV ging es heute weiter mit E-Mails. Ob daraus ein spannendes Format entsteht? Wir werden sehen.

Was mich besonders freut: Bauschäden und deren Bewertung rücken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Denn ein fundiertes Gutachten kann im Ernstfall über viel Geld entscheiden – sei es für Eigentümer, Versicherungen oder Handwerksbetriebe.

Habt ihr einen besonders interessanten oder kniffligen Schadenfall? Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, echte Fälle für das mögliche Format zu begleiten! Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gerne melden.

▶️ Jetzt Kontakt aufnehmen

#Baugutachten #Schadensbewertung #Filmprojekt #Immobilien #Versicherungsschäden

Jahresrückblick 2024: Gemeinsam auf Erfolgskurs

Jahresrückblick 2024: Gemeinsam auf Erfolgskurs

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu – Zeit, zurückzublicken auf ein ereignisreiches Jahr voller Innovationen, Kooperationen und Erfolge. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, unsere Highlights mit Ihnen zu teilen und Ihnen für Ihre Unterstützung zu danken.

Fachliche Meilensteine und Veröffentlichungen

In diesem Jahr hatten wir die Ehre, unsere Expertise in renommierten Fachpublikationen zu teilen:

  • Fraunhofer IRB Verlag – Sachverständige: Beiträge, die praxisnah und wegweisend für die Branche sind.

  • Forum Verlag – SanierungsVorsprung: Artikel, die den Fokus auf innovative Lösungen im Bereich Bauschäden und Sanierung legen.

Zertifizierung und Bildungspartnerschaften

Unsere Arbeit wurde 2024 von bedeutenden Institutionen anerkannt:

  • Zulassung und Zertifizierung als Bildungsträger für Schulungen mit versicherungsrechtlichem Hintergrund bei Sach- und Haftpflichtschäden.

  • Fortführung der Bildungspartnerschaft mit der Initiative des GDV „gut beraten“ – ein Vertrauensbeweis für unsere Qualität.

drohenflugboerse

Branchenübergreifende Zusammenarbeit

Wir haben gemeinsam mit starken Partnern die Branche geprägt:

  • Rekon-Interschaden Jahrestagung: Als Vortragender und Aussteller konnten wir unsere Expertise präsentieren und wertvolle Netzwerke knüpfen.

  • Kooperationen mit der LVM Versicherung und dem Deutschen Schadensservice: Ein Beweis für unser Vertrauen und unsere Fachkompetenz.

  • Launch der Drohnenflugplattform „drohnenflugboerse.de“: Eine Innovation, die digitale Transformation und Effizienz in die Gutachterarbeit bringt.

Bildung und Qualifizierung

Ein besonderes Highlight war die Entscheidung der DEKRA, ihre Sachverständigen von uns ausbilden zu lassen – ein Erfolg, der die Ergebnisse unserer überzeugenden Regionaltagungen bestätigt.

Neue Perspektiven durch Umzug und Kooperation

Der Umzug von Iserlohn nach Hagen war ein bedeutender Schritt:

  • Dank der Kooperation mit der Bildungsherberge der Fernuniversität Hagen bieten wir ab 2025 komfortable Seminare mit Übernachtungsmöglichkeiten an. Die ersten Veranstaltungen finden bereits im Januar und März/April statt.

Zukunftsweisende Vorhaben

  • Der GDV prüft aktuell die Anerkennung unseres Sachverständigenlehrgangs. Im kommenden Jahr planen wir, diesen durch die DAkkS als DIN EN ISO/IEC 17024-Lehrgang akkreditieren zu lassen.

  • Diese Entwicklung würde den Lehrgang mit einer öffentlichen Bestellung gleichstellen.

Stolz auf die nächste Generation

Ein ganz persönlicher Meilenstein: Mein Sohn hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und bereits erste Inhouse-Vorträge für 2025 gebucht, wie z. B. bei der Sachverständigen-Tagung des Berufsbildungswerks der Dachdecker in Hessen.

Danke für Ihre Unterstützung

Ein Jahr wie dieses wäre ohne Sie nicht möglich gewesen. Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2025 mit neuen Projekten und Visionen beginnen. Bleiben Sie gespannt und folgen Sie uns weiterhin auf unseren Kanälen – Ihre Interaktion und Ihr Feedback treiben uns an!

Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

 

Ein Meilenstein erreicht – Der Silberne Meisterbrief

Es gibt Momente, in denen man innehält und stolz auf das Erreichte zurückblickt. Einer dieser Momente ist für mich der heutige: Der Silberne Meisterbrief, der mir nach 25 Jahren als Handwerksmeister verliehen wurde.
Mit fast 38 Jahren Berufserfahrung und über 31 Jahren Selbständigkeit als Unternehmer habe ich so manche Herausforderung gemeistert. Doch mein Weg führte mich nicht nur durch die handwerkliche Praxis, sondern auch durch 9 Semester Ingenieursstudium an der TU Dresden, die mir eine fundierte technische Basis verliehen haben.
Seit fast 15 Jahren arbeite ich zudem als Sachverständiger deutschlandweit und beschäftige mich intensiv mit Themen wie Naturgefahren und Leitungswasserschäden. Mein Ziel war es stets, mit Kompetenz und Sachverstand für meine Kunden da zu sein – und dieser Silberne Meisterbrief bestärkt mich, diesen Weg weiterzugehen.

Neue Bildungspartnerschaft mit DEKRA: Intensivierte Seminarinhalte und erweiterte Reichweite

Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass DEKRA uns, die ILS-Bau-Consulting UG, als Bildungspartner ausgewählt hat. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unser Fachwissen als Dozenten in einem noch breiteren Rahmen zu teilen. Besonders erfreulich ist, dass DEKRA unsere intensiveren und tiefgründigeren Seminarinhalte anerkennt und als Mehrwert schätzt.

Durch diese Partnerschaft stehen wir nun nicht nur dem GDV und der Initiative „gut beraten“ zur Verfügung, sondern auch der DEKRA-Certification. Bereits jetzt zeigen auch Branchenführer wie Rekon-Interschaden und Twenty-Four reges Interesse an unseren Seminaren. Wir sind überzeugt, dass unser Seminarangebot weit mehr ist als ein branchenübliches Produkt – es ist der neue Standard für die Versicherungsbranche.

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