Archive : Gebäudeversicherung

Hausbrand in der Silvesternacht in Hagen – rechtliche und versicherungstechnische Einordnung

Brandereignis durch Silvesterfeuerwerk: Was ist passiert?

In der Silvesternacht kam es in Hagen zu einem größeren Brandeinsatz, über den auch die öffentliche Berichterstattung ausführlich informiert hat.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Medienangaben wurde der Brand vermutlich durch eine fehlgeleitete Silvesterrakete verursacht, die in einen Baum einschlug. Von dort aus entwickelte sich ein Feuer, das sich unkontrolliert ausbreitete und schließlich auf angrenzende Gebäude übergriff.

Solche Schadenbilder sind insbesondere rund um den Jahreswechsel keine Seltenheit – die versicherungsrechtliche Bewertung ist jedoch häufig komplex und wird von Betroffenen oft missverstanden.

Wann liegt versicherungsrechtlich ein „Brand“ vor?

Nach den Allgemeinen Wohngebäudeversicherungsbedingungen, insbesondere den Musterbedingungen 2022 des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), liegt ein versicherter Brand dann vor, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • 🔥 Das Feuer ist ohne bestimmungsgemäßen Herd entstanden
    oder

  • 🔥 Das Feuer hat den bestimmungsgemäßen Herd verlassen

  • 🔥 Das Feuer war in der Lage, sich aus eigener Kraft auszubreiten

Genau diese Kriterien sind bei vielen Feuerwerksschäden in der Silvesternacht erfüllt – insbesondere dann, wenn Raketen oder Batterien unkontrolliert in Bäume, Dächer oder Fassaden einschlagen.

👉 Ein Brand, der sich eigenständig weiterentwickelt und nicht mehr kontrollierbar ist, fällt grundsätzlich unter den versicherten Brandbegriff der Wohngebäudeversicherung.

Einordnung des Schadensfalls in Hagen

Überträgt man diese versicherungsrechtlichen Kriterien auf den Brandfall in Hagen, ergibt sich folgende sachverständige Bewertung:

  • Die Silvesterrakete stellt keinen bestimmungsgemäßen Herd dar

  • Der Brand entstand außerhalb einer vorgesehenen Feuerstätte

  • Das Feuer konnte sich selbstständig ausbreiten (Baum → Gebäude → Nachbargebäude)

➡️ Damit handelt es sich nach den GDV-Musterbedingungen um einen versicherten Brand im Sinne der Wohngebäudeversicherung – vorbehaltlich der individuellen Versicherungsbedingungen.

Warum der Blick in die eigenen Versicherungsbedingungen entscheidend bleibt

Auch wenn sich die meisten Versicherungsgesellschaften an den GDV-Musterbedingungen orientieren, gilt:

📌 Maßgeblich sind immer die vertraglich vereinbarten Versicherungsbedingungen.

Abweichungen sind möglich, wenn auch in der Praxis eher selten. Daher sollte jeder betroffene Eigentümer:

  • seine konkreten Vertragsbedingungen prüfen

  • oder diese durch einen Sachverständigen oder Fachberater einordnen lassen

Verursacher bekannt? Warum das für Versicherte wichtig ist

Ist der mutmaßliche Verursacher des Brandes bekannt oder zumindest eingrenzbar, sollte diese Information unbedingt dem Gebäudeversicherer mitgeteilt werden.

Der Hintergrund ist versicherungstechnisch äußerst relevant:

🔄 Abtretung von Haftungsansprüchen

In der Regel tritt der Versicherungsnehmer seine möglichen Haftungsansprüche gegen den Verursacher an die Wohngebäudeversicherung ab.

Das ist aus Sicht des Geschädigten sinnvoll, denn:

  • 🏠 Wohngebäudeversicherung reguliert meist zum gleitenden Neuwert

  • 👤 Private Haftpflichtversicherung ersetzt in der Regel nur den Zeitwert

➡️ Für den Geschädigten bedeutet das regelmäßig eine deutlich bessere Schadenregulierung, wenn zunächst über die Gebäudeversicherung abgewickelt wird.

Typische Fehler nach Feuerwerksschäden

Aus der Praxis lassen sich immer wieder dieselben Fehler beobachten:

  • ❌ vorschnelle Schuldzuweisungen

  • ❌ unvollständige Schadenmeldungen

  • ❌ fehlende technische Ursachendokumentation

  • ❌ Verzicht auf sachverständige Unterstützung

Gerade bei Brandschäden mit möglicher Drittverursachung ist eine fachlich fundierte Schaden- und Ursachenanalyse entscheidend.

Fazit: Sachliche Bewertung statt Vermutung

Der Brand in der Silvesternacht in Hagen zeigt exemplarisch, wie schnell aus einem Feuerwerkskörper ein erheblicher Gebäudeschaden entstehen kann.
Versicherungsrechtlich handelt es sich in solchen Fällen häufig um gedeckte Brandschäden, sofern die Voraussetzungen der Bedingungen erfüllt sind.

👉 Nicht die Vermutung entscheidet, sondern die fachliche Bewertung.
👉 Nicht der Knall, sondern die Ursache und Ausbreitung des Feuers.


Hinweis des Sachverständigen

Jeder Schadenfall ist individuell zu bewerten. Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient der sachverständigen und versicherungstechnischen Einordnung.

Fachlicher Austausch mit Zukunft: Zusammenarbeit mit dem Kunststoff Institut Lüdenscheid

Der heutige Termin bei der KIMW Prüf- und Analyse GmbH / Kunststoff Institut Lüdenscheid markiert einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung meiner fachlichen Arbeit.

Ausgangspunkt des Austauschs war mein bereits 2024 veröffentlichter Fachartikel beim Fraunhofer IRB Verlag zum Thema hagelbedingte und nicht hagelbedingte Schäden an Kunststoffstegkammerplatten. Die zugehörige fachliche Verteidigung ist ausgearbeitet und wird dem Verlag in Kürze angeboten.

Darüber hinaus wurden gemeinsame Perspektiven für:

  • materialtechnische Schadensanalysen und Laboruntersuchungen,

  • Sensorik- und Monitoringlösungen im Rahmen der digitalen Gebäudeakte,

  • sowie interdisziplinäre Forschungs- und Praxisprojekte mit Versicherungsbezug
    konkret diskutiert.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah nutzbar zu machen und gleichzeitig neue Bewertungs- und Dokumentationsstandards zu entwickeln.

Abgerundet wurde der Termin durch eine ausführliche Führung durch das Institut, die eindrucksvoll zeigte, wie moderne Prüftechnik, Forschung und angewandte Materialkunde ineinandergreifen.

Auch eine zukünftige Zusammenarbeit im Seminar- und Weiterbildungsbereich wurde perspektivisch vereinbart.

Diese Kooperation steht für fachliche Tiefe, gegenseitige Wertschätzung und einen klaren Blick nach vorn.

Von einer Entscheidung im Jahr 2009 zu drei tragenden Säulen – und einem klaren Blick nach vorn

Als ich mich 2009 dazu entschlossen habe, die Sachverständigentätigkeit in Vollzeit aufzunehmen, war das kein Masterplan. Es war vielmehr der Wunsch, Dinge fachlich sauber, unabhängig und verantwortungsvoll zu bewerten – im Sinne aller Beteiligten.

Rückblickend haben sich aus dieser Entscheidung drei essentielle Säulen entwickelt, die heute das Fundament der ILS-Bau-Consulting UG bilden:

1️⃣ Tagesgeschäft & Regulierung Die gutachterliche Tätigkeit als Bau- und Immobiliensachverständiger – verbunden mit der Regulierung versicherter und nicht versicherter Sach- und Haftpflichtschäden an Gebäuden und Grundstücken – bundesweit. Die Nachfrage entwickelte sich so dynamisch, dass schnell klar wurde: Qualität lässt sich nicht unbegrenzt skalieren, wenn man sie allein tragen will.

2️⃣ Bildung & Qualifizierung Die Suche nach geeignetem Personal führte mich zwangsläufig in die Bildungslandschaft. Was ich dort vorfand, entsprach jedoch weder meiner Vorstellung von Inhaltstiefe noch von Praxisnähe. So entstand das zweite Standbein: der eigene Bildungsträger.

Da der Begriff „Sachverständiger“ historisch primär an die öffentliche Bestellung gekoppelt ist – und diese in den letzten Jahrzehnten strukturell an Wirksamkeit verloren hat (siehe SV-Listungen der IHK, BDSF) – war ein anderer Weg erforderlich. Heute kooperieren wir mit einem DAkkS-zugelassenen Bildungsträger, der gemeinsam mit uns DIN EN ISO/IEC 17024-Zertifizierungsprüfungen durchführt. Ein Modell, das der öffentlichen Bestellung gleichkommt – national wie EU-weit. Für 2026 ist dieses System nun vollständig etabliert.

Parallel dazu hat sich der Bildungsbereich in den letzten zwei Jahren rasant entwickelt. Für 2026 ist klar: Auch dieses Standbein lässt sich nicht mehr allein tragen. Umso mehr freue ich mich, namhafte Dozenten gewonnen zu haben, die fachlich wie didaktisch exakt unserem Anspruch entsprechen.

3️⃣ Digitalisierung & KI Bereits seit 2018 arbeiten wir an der Digitalisierung von Gebäuden. Was einst als Idee eines „virtuellen Gutachtens“ begann, ist heute eine branchenübergreifende digitale Gebäudeakte. Dass uns die KI hier inzwischen massiv unterstützt, war damals nicht geplant – aber strategisch ein Glücksfall. Auch für 2026 sind hier weitere Entwicklungsschritte vorgesehen.

Besonders wertvoll waren und sind die konstruktiven Gespräche und Kooperationen – u. a. mit Uwe Ziegler der LVM Versicherung, den Versicherungsforen Leipzig GmbH , Handwerksbetrieben, Kommunen, der Bundespolizei, sowie der fachliche Austausch mit Nico Streker , dem Versicherungspodcast MarKo Petersohn sowie Makler und Vermittler Podcast und auch meine veröffetlichten Fachbeiträge wie zum Beispiel beim Fachverlagen wie dem Bausachverständige des Fraunhofer IRB Verlag.

Dass diese Entwicklung von Fernsehproduktionen wie Arriba Media oder auch FILMREIF TV begleitet wurde, war nie Ziel – aber Bestätigung. Auch hier wird 2026 noch einiges kommen.

Unterm Strich: Die ILS-Bau-Consulting UG hat sich besser entwickelt, als wir es jemals geplant oder vermutet hätten. Gerade 2025 war geprägt von echten Quantensprüngen in Entwicklung und Kooperation – trotz einer angespannten wirtschaftlichen Gesamtlage.

Vielleicht liegt das daran, dass ich stets versucht habe, Klasse statt Masse zu etablieren – und Mehrwert nicht isoliert, sondern kollektiv zu denken.

👉 Wer Kooperationen sucht, 👉 wer sich fundiert und praxisnah ausbilden lassen möchte, 👉 oder wer an der Weiterentwicklung unserer drei Säulen mitwirken will: Der Dialog ist ausdrücklich erwünscht.

Veränderung ist kein Risiko. Sie ist ein Prozess. Und sie bietet Chancen – wenn man bereit ist, sie zu nutzen.

Rückblick auf zwei inspirierende Tage bei den Versicherungsforen Leipzig

Ein persönlicher Einstieg – mit neuen Speaker-Sneakern

Schon beim Betreten der Veranstaltungsräume durfte ich meine neuen Speaker-Sneaker auf den „heiligen Böden des Wissens“ einweihen.
Ein humorvoller Einstieg, der sich bereits in meinem Vortrag als sympathisches Bindeglied erwies – und der Ton für zwei lebhafte, offene und wertschätzende Tage war gesetzt.

Ein Austausch, der wirklich weiterbringt

Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre, die von den Organisatoren Diana Boduch, Tina Linding, Thomine Bissinger und Franz Gündel geschaffen wurde:
professionell, bestens strukturiert – und zugleich herzlich, familiär und nahbar.

Dieser Rahmen hat es möglich gemacht, mit Produktverantwortlichen, Rückversicherern, Schadenexperten und vielen weiteren Versicherungsprofis tief in die Themen einzutauchen, die unsere Branche tatsächlich bewegen.

Meine Perspektive aus der Praxis – direkt von der Front der Schadensregulierung

Als Baugutachter und Sachverständiger bin ich täglich mitten im operativen Schadenprozess.
Es gehört zu meiner Arbeit, auf technische Risiken aufmerksam zu machen – manchmal mit dem Finger in der Wunde, immer mit dem Ziel, Schäden zu vermeiden und Prozesse klarer zu gestalten.

Ebenso wertvoll war für mich, einmal die Perspektive der Versicherer so direkt und unverfälscht aufzunehmen. Dieser wechselseitige Blick bereichert beide Seiten und schafft ein besseres Verständnis für Herausforderungen und Lösungswege.

Ein aktuelles Schwerpunktthema: Versicherbarkeit von PV-Anlagen

Ein Thema, das ich auf der Bühne angesprochen habe, betrifft die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Versicherbarkeit von Gebäuden nach der Installation von PV-Anlagen – ein Fall, der mir von Enpal herangetragen wurde.

Wenn Brandeigenschaften und bauliche Veränderungen nicht frühzeitig berücksichtigt werden, entstehen Lücken, die sowohl Versicherer als auch Gebäudeeigentümer vor echte Probleme stellen.
Das bremst notwendige Entwicklungen der Energiewende – und zeigt, wie wichtig frühzeitige Abstimmung ist.

Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle das Engagement von Nico Strecker, der frühzeitig und aktiv auf diese Thematik aufmerksam macht.

Inhalt meines Vortrags – Risiken erkennen, Schäden vermeiden, Daten nutzbar machen

Mein Vortrag legte den Fokus auf:

  • frühzeitig erkennbare Risiken am Gebäude,

  • wirksame Schadensprävention und Vermeidung von Folgeschäden,

  • sowie die Bedeutung weiterverarbeitbarer Daten für KI-gestützte Prozesse.

Gerade der letzte Punkt zeigt, wie groß das Potenzial digitaler Unterstützung bereits heute ist – und welche Chancen eine strukturierte Datenerhebung für die Zukunft bietet.

Ausblick: Einladung zum Messekongress 2026

Umso mehr freue ich mich darüber, dass ich bereits jetzt erneut eingeladen wurde – diesmal als Speaker beim Messekongress 2026 der Versicherungsforen Leipzig.

Diese erneute Einladung stärkt meinen Anspruch, praxisnahe, verständliche und zugleich zukunftsorientierte Einblicke in die Schadenwelt zu geben.

Fazit: Zukunft gelingt nur gemeinsam

Die zwei Tage in Leipzig haben einmal mehr gezeigt:
Die Herausforderungen unserer Branche lösen wir am besten dann, wenn Praxis und Versicherungswelt sich offen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Ich freue mich auf die Fortsetzung dieses Austauschs – auf Veranstaltungen, in Projekten und in der täglichen Zusammenarbeit.

Elementarschaden-Pflicht in der Gebäudeversicherung – Opt-Out mit Risiken!

Die geplante Elementarschaden-Pflichtversicherung soll Hochwasser, Starkregen und Überschwemmungsschäden in die reguläre Gebäudeversicherung integrieren. Eine Opt-Out-Option erlaubt es Eigentümern, den Schutz bewusst auszuschließen – doch ist das eine kluge Entscheidung?

Warum ist eine fachliche Einschätzung entscheidend?

Viele denken, dass nur Immobilien in ZÜRS-Hochrisikogebieten betroffen sind. Doch Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen können auch in scheinbar sicheren Regionen zu erheblichen Schäden führen.

Worauf kommt es an?
Lagebewertung & bautechnische Analyse – Gefahren durch Gelände, Bodenbeschaffenheit & Infrastruktur erkennen
Schwachstellen identifizieren – Risiko durch unzureichende Drainagen, Kellerabdichtungen & Entwässerungssysteme
Präventive Maßnahmen – Kosten-Nutzen-Abwägung für bauliche Schutzmaßnahmen

Wir bringen 30+ Jahre Erfahrung aus dem Bauwesen mit und bewerten dein Gebäude unabhängig und fachlich fundiert.

📩 Jetzt unverbindlich beraten lassen & das Risiko richtig einschätzen!

Versicherungsforen Leipzig – Mehr als nur Input!

Der Besuch des Versicherungskongresses der Versicherungsforen Leipzig war für mich weit mehr als eine reine Wissensveranstaltung – es war ein echter Innovationsbooster! Die Diskussionen, Impulsvorträge und persönlichen Gespräche haben nicht nur meinen Blick auf aktuelle Branchentrends geschärft, sondern auch völlig neue Ideen für die Zukunft unseres Sachverständigenwesens entstehen lassen.

Besonders spannend fand ich die Themen rund um KI-gestützte Prozesse, die Zukunft der Regulierungspraxis und innovative Schadenmanagement-Strategien. Viele dieser Ansätze lassen sich hervorragend auf die Gutachtenerstellung übertragen – eine Entwicklung, die ich mit großem Interesse verfolge!

Es zeigt sich immer wieder: Netzwerken ist der Schlüssel! Der direkte Austausch mit Fachkollegen, Versicherern und Branchenexperten hat mir neue Denkweisen eröffnet – und genau das macht solche Kongresse so wertvoll.

Warst du auch dabei? Was waren deine Key-Takeaways? Lass uns gern darüber sprechen!

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Neues TV-Format? Filmteam interessiert sich für meinen Alltag als Baugutachter!

Es passiert nicht alle Tage, dass sich ein Filmteam für die Arbeit eines Baugutachters interessiert – aber genau das ist aktuell der Fall! Nach einem ersten Telefonat letzte Woche mit Hanna von filmreitTV ging es heute weiter mit E-Mails. Ob daraus ein spannendes Format entsteht? Wir werden sehen.

Was mich besonders freut: Bauschäden und deren Bewertung rücken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Denn ein fundiertes Gutachten kann im Ernstfall über viel Geld entscheiden – sei es für Eigentümer, Versicherungen oder Handwerksbetriebe.

Habt ihr einen besonders interessanten oder kniffligen Schadenfall? Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, echte Fälle für das mögliche Format zu begleiten! Wer sich angesprochen fühlt, darf sich gerne melden.

▶️ Jetzt Kontakt aufnehmen

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Sachverständige und die Grenze zur Regulierungsprognose – Wo liegt unsere Verantwortung?

Als Sachverständige für versicherte Sach- und Haftpflichtschäden sind wir neutrale Gutachter und bewerten Schäden objektiv nach anerkannten Regeln der Technik. Doch in der Praxis entsteht oft eine Grauzone:

  • Versicherungsnehmer fragen: „Wie viel wird die Versicherung zahlen?“
  • Versicherer erwarten: „Geben Sie uns eine Einschätzung zur Regulierung!“
  • Handwerker möchten wissen: „Wird meine Rechnung übernommen?“

📌 Aber gehört das noch zu unserer Aufgabe?
Eine zu erwartende Regulierung vorherzusagen, kann schnell in den Bereich der Rechtsberatung fallen – ein sensibles Thema mit weitreichenden Konsequenzen.

💡 Wo ziehen wir also die Grenze?
Sollten wir uns strikt auf die technische Bewertung konzentrieren? Oder ist eine vorsichtige Prognose im Sinne der Versicherungsnehmer und Auftraggeber wünschenswert?

Ich habe hier eine klare Meinung – aber wie seht ihr das? Ich freue mich auf eure Gedanken in den Kommentaren!

➡️ Mehr erfahren & mitdiskutieren: [Kontakt & Kommentarbereich]

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Jahresrückblick 2024: Gemeinsam auf Erfolgskurs

Jahresrückblick 2024: Gemeinsam auf Erfolgskurs

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu – Zeit, zurückzublicken auf ein ereignisreiches Jahr voller Innovationen, Kooperationen und Erfolge. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, unsere Highlights mit Ihnen zu teilen und Ihnen für Ihre Unterstützung zu danken.

Fachliche Meilensteine und Veröffentlichungen

In diesem Jahr hatten wir die Ehre, unsere Expertise in renommierten Fachpublikationen zu teilen:

  • Fraunhofer IRB Verlag – Sachverständige: Beiträge, die praxisnah und wegweisend für die Branche sind.

  • Forum Verlag – SanierungsVorsprung: Artikel, die den Fokus auf innovative Lösungen im Bereich Bauschäden und Sanierung legen.

Zertifizierung und Bildungspartnerschaften

Unsere Arbeit wurde 2024 von bedeutenden Institutionen anerkannt:

  • Zulassung und Zertifizierung als Bildungsträger für Schulungen mit versicherungsrechtlichem Hintergrund bei Sach- und Haftpflichtschäden.

  • Fortführung der Bildungspartnerschaft mit der Initiative des GDV „gut beraten“ – ein Vertrauensbeweis für unsere Qualität.

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Branchenübergreifende Zusammenarbeit

Wir haben gemeinsam mit starken Partnern die Branche geprägt:

  • Rekon-Interschaden Jahrestagung: Als Vortragender und Aussteller konnten wir unsere Expertise präsentieren und wertvolle Netzwerke knüpfen.

  • Kooperationen mit der LVM Versicherung und dem Deutschen Schadensservice: Ein Beweis für unser Vertrauen und unsere Fachkompetenz.

  • Launch der Drohnenflugplattform „drohnenflugboerse.de“: Eine Innovation, die digitale Transformation und Effizienz in die Gutachterarbeit bringt.

Bildung und Qualifizierung

Ein besonderes Highlight war die Entscheidung der DEKRA, ihre Sachverständigen von uns ausbilden zu lassen – ein Erfolg, der die Ergebnisse unserer überzeugenden Regionaltagungen bestätigt.

Neue Perspektiven durch Umzug und Kooperation

Der Umzug von Iserlohn nach Hagen war ein bedeutender Schritt:

  • Dank der Kooperation mit der Bildungsherberge der Fernuniversität Hagen bieten wir ab 2025 komfortable Seminare mit Übernachtungsmöglichkeiten an. Die ersten Veranstaltungen finden bereits im Januar und März/April statt.

Zukunftsweisende Vorhaben

  • Der GDV prüft aktuell die Anerkennung unseres Sachverständigenlehrgangs. Im kommenden Jahr planen wir, diesen durch die DAkkS als DIN EN ISO/IEC 17024-Lehrgang akkreditieren zu lassen.

  • Diese Entwicklung würde den Lehrgang mit einer öffentlichen Bestellung gleichstellen.

Stolz auf die nächste Generation

Ein ganz persönlicher Meilenstein: Mein Sohn hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und bereits erste Inhouse-Vorträge für 2025 gebucht, wie z. B. bei der Sachverständigen-Tagung des Berufsbildungswerks der Dachdecker in Hessen.

Danke für Ihre Unterstützung

Ein Jahr wie dieses wäre ohne Sie nicht möglich gewesen. Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2025 mit neuen Projekten und Visionen beginnen. Bleiben Sie gespannt und folgen Sie uns weiterhin auf unseren Kanälen – Ihre Interaktion und Ihr Feedback treiben uns an!

Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

 

„Ihr Weg zum zertifizierten Experten – Seminar ‚Sachverständigenwesen: Zum zertifizierten Sachverständigen für Sach- u. Haftpflichtschäden an Gebäuden’“

Dieses umfassende 15-tägige Seminar bietet Ihnen eine einzigartige Gelegenheit, sich intensiv in das Sachverständigenwesen einzuarbeiten. Mit praxisnahen Modulen und themenspezifischen Zwischenprüfungen wird der Lernerfolg kontinuierlich sichergestellt.

Ein Meilenstein: Im Frühjahr wird der GDV unsere Inhalte auf Brauchbarkeit und Nutzen für die Branche prüfen. Mit der DEKRA Claims an unserer Seite, die das Seminar bereits als Schulung für ihre festangestellten Experten freigegeben hat, garantieren wir höchste Qualitätsstandards.

Werden Sie Teil dieser exklusiven Ausbildung – mit dem Wissen, das in der Praxis wirklich zählt. [Jetzt mehr erfahren und anmelden]

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